Restaurantterrasse am Abend mit QR-Code-Aufsteller und Smartphone mit digitaler Speisekarte

QR-Code-Speisekarte erstellen: Anleitung in sieben Schritten

Drei Preise für dieselben Spätzle. Am Freitag soll ein Code daraus werden.

Dienstag, 15:10. Auf dem Pass liegen drei Fassungen der Karte.

Die laminierte Abendkarte nennt Käsespätzle für 16,50 Euro. Die PDF auf der Website sagt 15,90 Euro und schreibt „Spätzle mit Bergkäse“. An der Tafel steht nur „Käsespätzle“, ohne Preis. Eine Servicekraft, nach Gluten gefragt, antwortet: „Ist vegetarisch.“ Der Teig enthält Weizen und Ei, der Käse Milch, die Brösel noch einmal Weizen. Vegetarisch beantwortet die Frage nicht.

Am Freitag sollen Aufsteller auf den Tischen stehen. Wer jetzt die laminierte Karte fotografiert und den Code drucken lässt, verteilt die Widersprüche nur schneller.

Eine QR-Code-Speisekarte ist kein Foto der Papierkarte und keine PDF hinter einem Quadrat. Sie ist eine Liste einzelner Gerichte, Preise, Beschreibungen und Allergene, die auf einem schmalen Display lesbar sind und die eine benannte Person ändern kann, ohne eine neue Datei zu exportieren. Der Code ist nur die Adresse dieser Liste.

Die folgenden sieben Schritte sind die Reihenfolge bis zum ersten funktionierenden Tisch. Sie sind für Restaurants in Deutschland geschrieben. Betriebe in Österreich oder der Schweiz sollten Form und Sprache der Pflichtangaben nach den dortigen Regeln prüfen, bevor sie denselben Aufbau übernehmen. Der Text ist eine Arbeitsanleitung, keine Rechtsberatung.

Wer bereits eine PDF hinter einem Code betreibt, findet die technische Unterscheidung der Dateitypen, die drei Prüfdurchgänge und den Umgang mit alten Codes im Leitfaden PDF-Speisekarte digitalisieren. Hier geht es um die Erstellung der Karte, auch wenn die einzige Quelle ein Ordner, eine Tafel und ein Ausdruck sind.


Was die sieben Schritte erledigen und was warten kann

Schritt Fertig, wenn Was noch warten kann
1. Den ersten Abend begrenzen Feststeht, dass Gäste nur lesen, und welches Menü an diesem Abend gilt Bestellung, Bezahlung, Treueprogramm
2. Eine Quelle festlegen Eine Person Namen, Preise und gestrichene Gerichte freigegeben hat Fotos, Werbetexte
3. Die Gerichte anlegen Kategorien und Preise auf einem Telefon einzeln änderbar sind Die vollständige Weinkarte
4. Allergene zuweisen Jedes aktive Gericht eine geprüfte Angabe hat Ein juristisches Gutachten
5. Sprachen prüfen Deutsch vollständig ist und eine weitere Sprache an den heiklen Wörtern gelesen wurde Jede angebotene Sprache auf einmal
6. Einen Code testen Ein Aufsteller am echten Tisch in Tages- und Abendlicht scannt Der Druck für vierzig Tische
7. Klein starten Drei Tische, ein Satz für den Service und aktuelle Papierkarten bereitstehen Der voll besetzte Samstag

Schritt 1: Den ersten Abend begrenzen

Ein typischer Fehlstart ist der Versuch, Anzeige, Tischbestellung, Zahlung und zehn Sprachen in derselben Woche einzuführen.

Für den ersten Abend genügt eine Entscheidung: Gäste lesen die Karte auf dem Telefon und bestellen beim Service. Küche und Kasse bleiben, wie sie sind. Bestellung und Bezahlung ändern, wohin ein Auftrag läuft und welcher Tisch gemeint ist. Das ist ein zweites Projekt. Wer es später will, sollte die Aufsteller noch nicht in einer Auflage drucken, die nur einen gemeinsamen Code trägt. Für die reine Anzeige darf derselbe Code auf mehreren Tischen stehen. Für eine Bestellung braucht in der Regel jeder Tisch eine eigene Kennung.

Ebenso begrenzt wird der Inhalt. Ein Abendmenü genügt als erste vollständige Karte. Frühstück, Mittag, Cocktails und die Weinkarte können folgen, sobald eine Person ein ausverkauftes Gericht vor der nächsten Bestellung ausblenden kann.

Der kostenlose Tarif von QR Menu Supreme umfasst ein Menü mit bis zu 20 Gerichten und die Erstellung des QR-Codes. Für die Anmeldung ist keine Kreditkarte erforderlich. Ein Import über die öffentliche Vorschau kann in dieses Kontingent übernommen werden: ein Menü, höchstens die ersten 20 erkannten Gerichte. Eine Karte mit neunzig Positionen passt dort nicht vollständig hinein. Dann ist der erste Abend eine abgeschlossene Kategorie oder ein kurzes Abendmenü, nicht die halbe Datenbank. Ein höherer Tarif hebt die Grenze von 20 Gerichten auf. Was Software, Aufsteller und die laufende Pflege kosten, steht im Vergleich QR-Menü vs. gedruckte Speisekarte.

Welche Funktion zuerst fehlt, hängt vom Raum ab. Ein Mittagsbetrieb mit 45 Minuten am Tisch braucht eine andere Navigation als ein Haus mit mehreren Gästesprachen. Die Übersicht QR-Menü für Restaurants in Deutschland führt zu den Stadt-Leitfäden, in denen diese Unterschiede an konkreten Services sichtbar werden.

Vor dem Anlegen der Gerichte stehen drei Zuständigkeiten fest:

Ohne diese drei Zuständigkeiten ist die digitale Karte nur eine weitere Fassung neben Laminat, PDF und Tafel.


Schritt 2: Eine gültige Karte auf den Tisch legen

Welche der drei Spätzle-Preise stimmt, kann keine Software entscheiden. Sie übernimmt die Datei, die jemand ihr gibt.

Deshalb liegen vor dem Import alle Fassungen an einem Ort: Abendkarte, Getränkekarte, Tafel, Einleger, Website-PDF, Abholkarte und die Nachricht, in der letzte Woche ein Preis korrigiert wurde. Eine Person, die das Angebot verantwortet, streicht, was die Küche in dieser Woche nicht kocht, und setzt den Preis, der am Freitag gilt.

Für die Spätzle ist das Ergebnis eine Zeile, nicht drei:

Käsespätzle, 16,50 Euro. Teig, Bergkäse, Röstzwiebeln, Brösel. Beilage auf Wunsch: Blattsalat mit Senfdressing, plus 4,50 Euro.

Die 15,90 Euro aus der PDF werden nicht zusätzlich übernommen, nur weil sie in der Datei stehen. Die Tafel ohne Preis wird nicht zur zweiten Beschreibung. Alte Gerichte, die nur noch auf der Rückseite stehen, werden nicht digitalisiert, damit die Karte voller wirkt.

Gleichzeitig wird die Schreibweise festgehalten. Ein Getränk ist entweder 0,2 l oder 200 ml. Ein Preis ist 16,50 Euro, nicht 16.50 und nicht 16,5. Varianten, die Gäste tatsächlich bestellen können, werden eigene Zeilen oder klar getrennte Zusätze. „Auch als kleine Portion“ ohne Preis ist eine Frage an den Service, keine Angabe.

Kennzeichnungspflichtige Informationen werden in diesem Durchgang nur gesammelt, noch nicht publiziert. Eine Fußnote 1, 3, 7 auf der laminierten Karte ist ein Hinweis, dass jemand einmal etwas notiert hat. Sie ist keine Freigabe der heutigen Rezeptur.


Schritt 3: Gerichte anlegen, die sich einzeln ändern lassen

Erst jetzt kommt die Übertragung.

Aus einer lesbaren PDF oder einem scharfen, gerade fotografierten Bild können Namen, Beschreibungen, Kategorien und Preise als Entwurf übernommen werden. Auf der deutschsprachigen Landingpage lässt sich eine Datei ohne Konto in eine Vorschau einlesen. Wer danach ein kostenloses Konto anlegt, speichert ein Menü mit den ersten 20 erkannten Gerichten. Enthält die Datei mehr, bleiben die übrigen Gerichte draußen, bis ein Tarif ohne diese Grenze sie übernimmt. Die Schaltflächen PDF-Import und Bildimport im Dashboard sind erst ab dem Starter-Tarif aktiv. Ein bereits angemeldetes kostenloses Konto kann darüber keinen neuen Import starten. Der PDF-Import im Dashboard liest Text. Eine gescannte Seite ohne auslesbaren Text braucht den Bildimport im Dashboard oder die Vorschau auf der Landingpage. Wie viele Seiten die öffentliche Vorschau auswertet und wann eine bildhafte PDF nur über ihre ersten Seiten gelesen wird, ist im Leitfaden zur PDF-Digitalisierung beschrieben. Die Grenze kann sich ändern. Maßgeblich ist, was die eigene Datei in der Vorschau tatsächlich ergibt.

Der Entwurf ist keine Veröffentlichung. Nach dem Einlesen wird gegen die freigegebene Liste geprüft:

Allergene setzt dieser Import nicht als geprüfte Angabe. Fotos aus der Druckdatei werden nicht zu den Gerichtsbildern der Gästekarte. Beides ist ein späterer, eigener Schritt.

Wer nur zwanzig Gerichte für den ersten Abend braucht, kann sie auch von Hand anlegen. Bei einer kurzen Karte ist Tippen oft schneller als das Korrigieren eines schiefen Scans.

Die Ordnung richtet sich nach dem Telefon, nicht nach der Doppelseite. Wenige benannte Kategorien, der Preis in derselben Zeile wie der Name, Getränke erreichbar, ohne an achtzig Hauptgerichten vorbeizuscrollen. Eine Kategorie „Sonstiges“ ist meist der Rest, den niemand zuordnen wollte. Sie wird aufgelöst oder klar benannt.

Eine zweite Person, die das Menü nicht eingetippt hat, sucht auf einem Telefon drei Dinge: ein alkoholfreies Getränk, ein Gericht ohne Fleisch und ein Dessert. Wenn sie dafür eine Erklärung braucht, ist die Struktur noch nicht fertig.

Bilder sind in diesem Schritt erlaubt, aber nicht die Bedingung für den Start. Ein Foto gehört auf die Karte, wenn es die aktuelle Portion und Anrichtung zeigt. Ein geliehenes Bild eines anderen Gerichts ist eine falsche Angabe, auch wenn es scharf ist. Keine Bilder sind besser als eine Galerie, die den Namen und den Preis nach unten schiebt. Die Druck-PDF ist dafür die falsche Quelle: Ihre Bilder sind für Papier gebaut und oft größer, als das Telefon braucht.

Beschreibungen bleiben kurz. „Hausgemacht und mit Liebe verfeinert“ sagt nicht, was auf dem Teller liegt. „Käsespätzle, Bergkäse, Röstzwiebeln, Brösel“ schon.


Schritt 4: Allergene aus der Rezeptur zuweisen

Die Spätzle sind der Test, ob die Karte mehr kann als die Servicekraft am Dienstag.

Die Küche legt die aktuelle Rezeptur daneben, einschließlich Brösel, Öl, Fond und der optionalen Salatsoße. Der Einkauf nennt den genauen Käse und die fertigen Röstzwiebeln, falls sie bezogen werden. Erst dann werden Allergene zugeordnet.

Für die Basisportion ist die Gästeangabe:

Enthält: Weizen, Ei, Milch

Der Salat mit Senfdressing ist eine andere Zusammensetzung. Wenn er nur ein Zusatz ist, muss die Angabe mit der Auswahl wechseln. Kann das System das nicht, wird die Kombination als eigene Zeile geführt oder der Zusatz so beschrieben, dass niemand die Basiszeile für die ganze Bestellung hält.

Was der Gast bestellt Was die Prüfung ergibt Was auf dem Telefon stehen muss
Käsespätzle Weizen im Teig und in den Bröseln, Ei, Milch Enthält: Weizen, Ei, Milch
Dieselben Spätzle ohne Brösel Weizen bleibt im Teig Weiterhin Weizen, Ei, Milch
Dazu Blattsalat mit Senfdressing Zusätzlich Senf Die Kombination nennt auch Senf

„Ohne Brösel“ entfernt die sichtbaren Brösel, nicht den Weizen aus dem Teig. Genau solche Sätze erzeugen am Tisch die falsche Sicherheit.

Anhang II der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 nennt 14 Stoffe und Erzeugnisse, darunter glutenhaltiges Getreide und bestimmte Schalenfrüchte. QR Menu Supreme speichert am Gericht 14 Gruppenfelder. Zwei davon heißen im System Gluten und Schalenfrüchte. Wo die konkrete Getreideart oder die konkrete Schalenfrucht genannt werden muss, reicht das Gruppenfeld allein nicht. Der spezifische Name gehört in die geprüfte Textangabe am Gericht. Das System liest keine Rezeptur, löst keine zusammengesetzte Zutat bis zur Unterzutat auf und rechnet keine Zusatzoption in die Allergenangabe um. Ein Filter blendet Gerichte aus, denen die gewählte Gruppe zugeordnet ist. Ein sichtbar bleibendes Gericht ist damit nicht als geeignet gekennzeichnet. Ein möglicher Kreuzkontakt, etwa über eine gemeinsame Fritteuse oder einen gemeinsamen Mixer, wird getrennt bewertet. Wenn dazu ein Hinweis gegeben wird, steht er nicht in demselben Satz wie die Zutat, die absichtlich verwendet wird.

In Deutschland regelt § 4 LMIDV, wie diese Information bei nicht vorverpackter Ware bereitgestellt werden darf. Eine elektronische Karte ist einer der vorgesehenen Wege, unter Bedingungen: die Angabe bezieht sich auf das jeweilige Lebensmittel, ist gut sichtbar und gut lesbar, unmittelbar und leicht zugänglich, vor Kaufabschluss und vor der Übergabe verfügbar und wird nicht von anderen Inhalten verdeckt. Wird nur elektronisch informiert, muss beim Lebensmittel oder in einem Aushang stehen, wie die Angabe zu finden ist. Fehlt dieser Hinweis, ist der ausschließlich elektronische Weg nicht erfüllt. Ein brauchbarer Satz auf dem Aufsteller ist: „Speisekarte und Allergenangaben über den Code. Fragen Sie uns, wenn Sie eine gedruckte Karte oder Hilfe brauchen.“

Mündliche Auskunft ist in Deutschland ein anderer, ebenfalls geregelter Weg. Sie verlangt unterrichtetes Personal, eine schriftliche oder elektronische Aufzeichnung und einen sichtbaren Hinweis. Ein digitaler Menüpunkt ersetzt diese Voraussetzungen nicht von allein, und der Satz „fragen Sie das Personal“ ersetzt sie auch nicht.

Verpflichtende Angaben sind beim Inverkehrbringen grundsätzlich auf Deutsch bereitzustellen. Weitere Sprachen helfen Gästen. Sie ersetzen die deutsche Angabe nicht.

Zusatzstoffe sind eine eigene Kennzeichnung. Sie werden nicht in dieselbe Nummer geschrieben wie ein Allergen und nicht aus dem Gedächtnis in die Karte gesetzt. Was der Betrieb zusätzlich angeben muss, kommt nach Prüfung der Rezeptur in den Text des Gerichts.

Die vollständige rechtliche und betriebliche Behandlung, einschließlich Varianten, Spuren und Änderungen durch den Lieferanten, steht im Leitfaden Allergenkennzeichnung in digitalen Speisekarten. Für die Erstellung genügt am ersten Abend ein enger Maßstab: zehn häufig bestellte Gerichte, jede Zeile gegen die Rezeptur, eine zweite Person an der Gästeansicht.


Schritt 5: Deutsch fertigstellen, dann eine weitere Sprache prüfen

Eine weitere Sprache ist kein zweiter Ordner und keine zweite PDF.

Die deutsche Karte ist die Quelle. Name, Preis, Verfügbarkeit und Allergen bleiben an diesem Gericht hängen. Die Übersetzung beschreibt dasselbe Essen. Sie erfindet keine Zutat und lässt keine weg.

Regionale Namen bleiben stehen, wenn eine kurze Erklärung dazukommt. Käsespätzle muss nicht zu „cheese noodles“ werden. Die Zutaten und die Art der Zubereitung müssen in der anderen Sprache verständlich sein. Weizen, Ei, Milch und Senf werden als geprüfte Begriffe übersetzt, nicht aus einem poetischen Satz erraten. Eine Zahl aus einer deutschen Fußnote wird nicht als dieselbe Zahl in eine andere Legende kopiert.

Die Sprachwahl auf dem Telefon sollte der Betrieb an einem fremden Gerät prüfen, nicht nur im eigenen Browser nach dem Umschalten:

  1. Hat derselbe Browser bereits eine Sprache gespeichert, gilt diese.
  2. Sonst wird die erste Browsersprache verwendet, die der Betrieb anbietet.
  3. Bietet er keine davon an, erscheint die Arbeitssprache, die in den Einstellungen als Hauptsprache eingetragen ist.
  4. Der Umschalter bleibt sichtbar. Die neue Wahl wird in diesem Browser gespeichert.

Ein Telefon, dessen Sprache nicht angeboten wird, zeigt Englisch deshalb nur, wenn Englisch ebenfalls in seinen Spracheinstellungen steht und der Betrieb Englisch anbietet. Sonst öffnet sich die Hauptsprache. Wer die deutsche Karte als erste Ansicht erwartet, prüft zwei Dinge, bevor auf dem Aufsteller von mehreren Sprachen die Rede ist: ob in den Einstellungen Deutsch als Hauptsprache eingetragen ist, und was ein Telefon zeigt, dessen Sprache nicht angeboten wird.

Drei gelesene Sprachen sind brauchbarer als zwanzig ungeprüfte. Allergene, Getreidearten, Schalenfrüchte, Garstufen und Begriffe wie „frei“ oder „Sahne“ gehören in die erste Kontrolle. Automatische Übersetzung ist der Entwurf, nicht die Freigabe.


Schritt 6: Einen Code am echten Tisch testen

Der Druck ist der letzte Schritt, nicht der erste.

Ein QR-Code speichert eine Adresse. Er speichert nicht den Preis und nicht das Allergen. Solange die Adresse gleich bleibt, darf sich der Inhalt dahinter ändern, ohne dass die Aufsteller neu gedruckt werden. Nach der ersten Preisänderung wird genau derselbe Aufsteller noch einmal gescannt. Ein Code, der weiterhin die alte PDF öffnet, gehört nicht auf den Tisch. Ob ein vorhandener Code auf das neue Menü umgestellt werden kann, hängt davon ab, wohin er führt. Die Fallunterscheidung steht im Leitfaden zur PDF-Digitalisierung.

Vor der Auflage wird ein einziges Exemplar in der vorgesehenen Größe und auf dem vorgesehenen Material gedruckt. Es wird auf einen Tisch gestellt, nicht auf den Monitor gehalten. Der Test umfasst Tageslicht und das Licht des Gastraums am Abend, ein iPhone und ein Android-Telefon, aus der Sitzposition, mit der Helligkeit, die ein Gast wirklich benutzt. Es gibt keine allgemein richtige Kantenlänge. Ein Code, der auf dem Bildschirm sofort reagiert, kann auf glänzendem Acryl unter einem Spot unlesbar sein.

Was der Test prüfen soll:

Wird ein Logo trotzdem in das Muster gesetzt, muss genau diese Datei den Test bestehen. Eine höhere Fehlerkorrektur ist kein Ersatz für den Scan. Papieraufsteller, die nach einem Abend Getränkeflecken tragen, werden ausgetauscht. Ein Code unter einem Glas ist kein Code.

Der Aufsteller zeichnet den Gast nicht auf. Mit dem Aufruf der Seite können dagegen technische Daten anfallen, und ein externer Weiterleitungsdienst sieht den Scan möglicherweise ebenfalls. Analysewerkzeuge, Bestellung und Zahlung verändern die Datenschutzfrage. Bevor eine dieser Funktionen aktiv wird, gehört der Ablauf in den Leitfaden Digitale Speisekarte und DSGVO. Für den ersten Abend ist die kleinste Funktion die richtige: die Karte lesen, ohne Anmeldung.


Schritt 7: Mit drei Tischen in den Service gehen

Nicht am vollen Samstag. Nicht an vierzig Tischen zugleich.

Drei Tische in einem überschaubaren Bereich, an einem Abend, an dem jemand zuhören kann. Das Team bekommt einen Satz, den es ohne Erklärung verwenden kann: „Die Karte öffnet sich in der Kamera, ohne App. Ich bringe Ihnen auch eine gedruckte.“ Die gedruckten Exemplare sind die heutige Fassung, nicht die laminierte Karte vom März. Zwei oder drei Stück reichen als Reserve. Sie liegen dort, wo der Service sie erreicht, ohne ins Büro zu gehen.

Vor der Schicht wird ein Gericht probeweise ausgeblendet, auf dem Telefon, mit dem die zuständige Person im Service arbeitet. Erscheint es auf den drei Tischen nicht mehr, ist der Weg brauchbar. Braucht die Änderung einen Gang ins Büro und ein neues PDF, wird sie während des Andrangs nicht passieren. Dann ist die Zuständigkeit theoretisch und die Tafel wieder die echte Karte.

In den ersten Services wird notiert, wonach Gäste trotzdem fragen. Eine fehlende Kategorie, ein unklarer Zusatz, ein Allergen, das nur in der deutschen Fassung stimmt: Das sind Korrekturen an der Karte, keine Beweise, dass Gäste keine Codes benutzen.

Erst wenn die drei Tische einen Abend lang dasselbe sagen wie Küche und Papierreserve, werden weitere Tische bestückt. Die alte PDF wird währenddessen nicht als zweite Hauptkarte weitergepflegt. Eine Adresse, ein Preis, eine Allergenangabe.


Checkliste vor dem ersten Aufsteller

Inhalt

Allergene und Sprachen

Code und Schicht


Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert es, eine QR-Code-Speisekarte zu erstellen?

Eine kurze, bereits bereinigte Karte kann am selben Tag importiert, geprüft und an einem Tisch getestet werden. Der Import ist der kurze Teil. Widersprüchliche Preise, Varianten, Allergene, Fotos, weitere Sprachen und ein kompletter Druck für alle Tische brauchen länger. Eine Durchschnittsdauer lässt sich daraus nicht ableiten.

Müssen Gäste eine App installieren, um die Speisekarte zu sehen?

Nein. Die Speisekarte soll sich nach dem Scan im Browser öffnen, ohne Installation und ohne Konto. Ob das bei der gewählten Plattform wirklich so ist, zeigt ein Test in einem privaten Browserfenster, in dem niemand angemeldet ist.

Was passiert mit gedruckten QR-Codes, wenn sich Preise ändern?

Die gedruckten Codes bleiben, solange sie auf die feste Adresse des Menüs zeigen. Preis und Verfügbarkeit werden im Menü geändert und sind ohne neuen Druck sichtbar. Nach der ersten Änderung sollte ein vorhandener Aufsteller erneut gescannt werden.

Muss das Restaurant alle gedruckten Karten sofort abschaffen?

Nein. Einige aktuelle Papierkarten bleiben für Gäste ohne geeignetes Telefon, bei leerem Akku oder ohne Verbindung. Sie müssen dieselben Gerichte und Preise zeigen wie das Menü auf dem Smartphone.

Wird die Allergenkennzeichnung durch eine digitale Speisekarte automatisch rechtssicher?

Nein. Eine Software kann die 14 Allergengruppen der EU-Lebensmittelinformationsverordnung am Gericht anzeigen. Die Verantwortung für die Rezeptur bleibt beim Betrieb. In Deutschland muss die elektronische Information zusätzlich gut lesbar, leicht zugänglich und vor dem Kauf erreichbar sein; vor Ort ist zu erklären, wie man sie findet. Ein Filter beweist nicht, dass ein sichtbares Gericht geeignet ist.


Fazit

Der Code auf dem Tisch ist der kleine Rest der Arbeit. Davor liegen eine gültige Zeile für die Spätzle, ein Preis, der nicht mehr in drei Fassungen existiert, und eine Allergenangabe, die auch dann stimmt, wenn die Brösel wegbleiben.

Wer am Dienstag die Quelle bereinigt, am Mittwoch zehn Gerichte prüft und am Donnerstag einen Aufsteller aus der Sitzposition scannt, hat am Freitag einen begrenzten Test. Wer am Freitagnachmittag vierzig Ständer druckt, hat eine Auflage der ungeprüften Karte.

Beginnen Sie mit dem Abendmenü, nicht mit dem ganzen Haus. Legen Sie eine echte Kategorie an, weisen Sie nur freigegebene Allergene zu und öffnen Sie das Ergebnis von einem Stuhl im Gastraum aus. Die übrigen Kategorien haben erst dann einen Ort, an dem sie nicht wieder zur zweiten Wahrheit werden.

Eine Kategorie auf der digitalen Speisekarte testen. Laden Sie eine aktuelle Datei hoch oder legen Sie das erste Gericht von Hand an. Übernehmen Sie nur, was die Küche freigegeben hat, und scannen Sie die Vorschau, bevor ein Aufsteller in den Druck geht.


Quellen und redaktioneller Hinweis

Rechtsstand der zitierten Vorschriften in diesem Entwurf: 14. Oktober 2026.

Redaktioneller Hinweis: Der Artikel beschreibt einen betrieblichen Ablauf für Restaurants in Deutschland. Er ersetzt keine rechtliche Prüfung eines konkreten Betriebs, einer Rezeptur oder einer behördlichen Auflage. Produktgrenzen, darunter die Zahl der Gerichte im kostenlosen Tarif und der Umfang eines Imports, können sich ändern und sind an der eigenen Datei zu prüfen.

Korrektur vom 17. Oktober 2026: In Schritt 5 hieß es, ohne passende Telefonsprache erscheine Englisch, sofern der Betrieb Englisch anbietet. Richtig ist: Es erscheint die Hauptsprache des Betriebs. Englisch erscheint nur, wenn es auch in den Spracheinstellungen des Telefons steht.

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